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Die Autorin:
Alexandra Schraitach (Chreiteh) wurde am 19. Juli 1987 geboren. Ihre Mutter
ist Russin. Aufgewachsen ist sie in der südlibanesischen Stadt Saida.
Sie studierte in Beirut und ging vor kurzem zur Fortsetzung ihres Studiums
in die USA. Alexandra Schraitach ist aktiv im Thai-Boxing, und errang
auch schon internationale Medaillen.
Der Roman:
Ein Buch aus dem Libanon. Ein Buch über den Libanon. Ein Buch einer
jungen Frau über den Libanon. Ein Buch über einen Krieg im Libanon
(das 33tägige Bombardement des Landes durch die israelische Luftwaffe
im Sommer 2006) und über zwei junge Menschen, die in den Jahren davor
im Süden des Zedernlandes aufgewachsen, jetzt aber, als libanesisch-russische
Doppelbürger in einem Flüchtlingskonvoi das Land verlassen.
Unterwegs kommen die beiden gerade über Zwanzigjährigen sich
wieder etwas näher. Der junge Mann war lange Jahre ausser Landes
- in Deutschland - gewesen. Seine Herkunft und seine Veranlagung machten
ihm im Libanon zu schaffen oder (im Verständnis seiner Schulfreundin
und Reisegefährtin) liessen ihn etwas hysterisch werden: Seit seiner
Schulzeit wusste er sich als schwul und ausserdem hatte er einmal herausgefunden,
dass seine ukrainische Grossmutter Jüdin war.
Und nun fielen israelische Bomben auf den Libanon.
Ali und seine russische Mutter ist ein hübsches Buch, ist trotz des
nicht leichten Themas ein leichtes, lockeres Buch, das mitunter trocken
und verhalten humorvoll Probleme der libanesischen Gesellschaft und der
darin Heranwachsenden skizziert.
Leseprobe
(PDF)
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